Das raue, düstere, wilde, begottische, … Georgien

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Ein alter Georgier zeigt uns stolz seine Beiwagenmaschine und seine Tätowierungen.

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Das Felsenkloster Varzia – über 13 Stockwerke wurden in den Fels gehauen.

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Auch so ist Georgien – diese Wohnblocks sind ja noch schön bunt.

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Bitte wohin fährt dieser Bus?

Die Schrift ist sehr geschwungen, aber für einen Touristen unentzifferbar. Oft wären wir froh auch russisch zu beherrschen, denn englisch kann hier kaum jemand, dann noch eher einige Worte deutsch.

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Pferd oder Auto – wer ist schneller.

Und übrigens ein Tipp an Wolfi Konzett. In Kazbegi ist das nur einer von Vielen L400!!!

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Ohne Wanderstock geht bei Vincent schon gar nichts!

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… großer Andrang um in die Kirche zu gelangen…

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Wir 4 in Kazbeg, bei der Zminda Sameba Kirche.

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Reiter Vincent!  Hätte nie gedacht, dass er sich aufs Pferd traut, aber siehe da!

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Unsere 2 Helden!

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Von der Zminda Sameba Kirche auf dem Weg ins Tal.

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Die Zminda Sameba Kirche mit den wolkenverhangenen Bergen. Wir konnten den Gipfel des Kazbegi (über 5000m) leider nie sehen.

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Vincent sprintet durch ein Dorf.

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Übernachtungsplatz im Sno Tal bei Sonnenschein. Die ganze Nacht und am nächsten Tag hats dann nur geregnet!

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… getting dressed for church…. man beachte bitte die Schuhe…

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Highheels sind keine Seltenheit in Georgien, aber diese Knatschgelben musste ich einfach festhalten!

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Tatort Tiflis

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In Tiflis mieteten wir in der Altstadt für zwei Tage eine kleine Wohnung. Der Vermieter  sagte, dass er auch deutsches Fernsehen habe. Cello freute sich schon, auf einen Tatort im Fernsehen, denn es war Sonntag und Sonntag heißt Tatorttag. Leider wars kein Tatort aber ein Krimi gabts doch in der Glotze.

Uns gefiel Tiflis, in Georgien auch Tbilisi genannt, sehr sehr gut.
Bitteschön hier einige Impressionen!

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Vom Van See bis zur georgischen Grenze

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Abendstimmung am Van See

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Kirche am Van See

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Kids

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On the road!

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Ostanatolisches Dorf

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Ganz im Osten – Die Grenze zum Iran ist zum Greifen nahe!

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Ein Schwätzchen im Mustafa Pasa Palast

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Vor dem Mustafa Pasa

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Mustafa Pasa

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Mustafa Pasa – Sonnenuntergangsstimmung

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Gemütliches Abendessen mit den Österreichern Daniela und Stefan, den Franzosen und dem türkischen Anwalt Ibrahim, der uns kurz zuvor auf einen Cay eingeladen hat.

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Der Ararat – ein wunderschöner Berg!

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Landschaft auf dem Weg nach Ani.

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Zwei freche Jungs auf dem Esel.

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Mit diesem Pferdegespann wird das Heu gewendet – alle Bauern machen es hier so.

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Vincents 3. Geburtstag vor der antiken Stadt Ani.

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Ani

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Ani – nur der Fluß trennt hier die Türkei von Armenien.

Einen offenen Grenzübergang sucht man hier vergeblich. No way!

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Kathedrale in Ani

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Unser Stellplatz für zwei Nächte! Wow!

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Waterfall

Unterwegs in Kurdistan

Am 2. Juni hatten wir eine lange und heiße Strecke vor uns. Wir starteten früh am Morgen. Der erste Stopp war die Fähre am Atatürk Stausee. Es standen bereits einige Fahrzeuge vor uns und die Fähre legte gerade an. Was für ein perfektes Timing, dachten wir uns. Das chaotische Beladen der Fähre mit Autos, LKWs und Personen stoppte genau bei unserem Auto. Wir sind für die nächste Fähre dran, leider kein Platz mehr.

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Also warten wir an einem Cafe mit Cay und beobachten das Treiben. Anbei wird eine Brücke gebaut. In einem Jahr werden die Fährleute wohl keine Arbeit mehr haben, bis dahin sollte die Brücke fertig gestellt sein. Nach einer Stunde waren wir am anderen Ufer und es konnte weitergehen.

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Uns erwartete die glühendheiße Stadt Siverek. Die Hitze war gar nicht so schlimm, wie uns vorhergesagt wurde. Wir verschwanden aber trotzdem so schnell wie möglich, weil der Gestank in dieser vermüllten Stadt schrecklich war. Die überlstrichendste Stadt der Türkei, denke ich! Diyarbakir, die heimliche Hauptstadt der türkischen Kurden lassen wir auch links liegen. Es ist einfach zu heiß, für eine Stadtbesichtigung . Wir düsen weiter in die Berge und wir schaffens wirklich einen netten Übernachtungsplatz in einem kurdischen Dorf mitsamt Esel zu finden. Auf dem Weg sahen wir viel Militär.  Unsere Kinder sind, wenn es darauf ankommt, ausgezeichnete Fahrer. Ich glaube man könnte mit ihnen um die Welt fahren.

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Beim Dorf wurden uns Kirschen, Marillen und Nektarinen gebracht. Es war schon dunkel und ich mit den Kindern bereit im Dachzelt, da kam noch einmal ein Auto angefahren. Ein Mann stieg aus und redete auf Cello ein. Ich verstand kein Wort. Es war für mich nicht auszumachen, ob er uns gegenüber freundlich gestimmt war. Dann ging er noch einmal zum Auto und kam wieder zurück. Nach weiteren Worten ging er davon und fuhr ab. Für mich waren das die schrecklichsten Minuten, denn ich wusste nicht, was da unten abging. Ich ahnte nicht gutes, aber er brachte uns nur einen weiteren Sack mit Früchten. So kann man sich täuschen!

 

Am nächsten Tag gings über Bitlis und Tatvan zum Vulkan Nemrut Dagi. Der heißt genau gleich wie der Götterberg. Diese Namensgleichheit gibts in der Türkei öffters. Bitlis ist eine kleine Stadt, in der wir einkauften. Ein fluß führt teils unter den Häusern, teils sichtbar durch die Stadt. Im Reiseführer stand, dass er als Müllhalde dient. Das können wir bestätigen, doch dass ein öffentliches Toiletthäuschen in schwindeliger Höhe über dem Fluß und mitten in der Stadt aufgestellt ist, stand nicht geschrieben.

 

In Tatvan auf dem Weg zur Touristeninfo, bekamen wir unseren ersten leichten Blechschaden. Rechts und links parkende Autos, darunter auch ein Taxi, wir fahren vorbei, zweil laute dumpfe Klopfer und wir sind vorbei. Der Fahrgast öffnete die Tür, ohne zu schauen. Die Taxi tür war Schrott bei uns nur die Türgriffe etwas abgeschabt und reingedrückt. Der Taxler wollte gleich „Money, money!“ sehen. Wir verneinten, es war ja nicht unsere Schuld. Der Fahrgast verschwand schneller als er die Türe aufmachen konnte und der Taxler gab schließlich auch kleinbei, als wir mit der Polizei drohten. Wir hätten nämlich genügend Zeugen gehabt.

 

Der Vulkan Nemrut Dagi sieht als Berg gar nicht spektakulär aus. Doch wenn man sich oben am Kraterrand befindet und in den Krater hineinschaut ist man überwältigt. Der Krater ist riesig. Wir campieren am kleinsten von vier Kraterseen. Wir wandern und genießen die kühleren Temperaturen.

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Auf dem Götterthron

Wir verbrachten vergangene Nacht auf dem Nemrut Dagi. Der Gipfel ist 2150m hoch. Der Berg wird vom Wind umtost und ist der größte Grabhügel der Welt. Die Nacht war gar nicht so kalt, wie wir es erwartet haben. Eigentlich wars recht mild. Gestern fuhren wir hoch um den Sonnenuntergang auf der Westterasse zu beobachten. Sonne ging um kurz vor acht unter. Wann sie genau aufgeht wissen wir noch nicht, aber sehr früh.

Willkommen im Morgenland.

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Heute morgen spazierten wir von unserem Übernachtungsplatz 600 Meter unter dem Gipfel zur Osterterasse. Der Sonnenaufgang ging sich leider nicht aus, aber wir und eine französiche Famile waren die einzigen Besucher. Auch ein tolles Erlebnis!

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Jetzt sitzen wir am Pool bei unserem Campingplatz. Morgen wollen wir los Richtung Van See. Ich schaue mir gerade die Wetterprognose an. Es nutzt nicht wir müssen durch die glühendheißte Südostanatolische Tiefebene durch. 36. Grad sind angesagt. Aber Van wird uns dann mit kühlen 26 Grad begüßen.

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Damit ihr auch wieder mit unseren Werkstattberichten auf dem neuesten Stand seid: Auf dem Weg von Kappadokien haben wir mal wieder eine Sanai besucht. Der Stoßdämpfer war gebrochen. Aber wir lieben ja die Sanais!!! Nach einer Stunde waren wir schon wieder auf der Straße.Das ging flott.

Sanai – fragen wos langgeht – ein Mann steigt in den Landy ein, um den Weg zu zeigen – Stoßdämpfer geschweißt – wieder eingebaut – weiterfahren. Hoffe der Dämpfer macht die gesamte Reise mit!