18. bis 22. März: Unterwegs ins Erg Chebbi

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Unsere Route von der Todhra Schlucht bis zum Erg Chebbi:

Tinerhir, hier haben wir unsere Vorräte aufgefüllt. Käse gibt’s leider nie zu kaufen. Wir essen hauptsächlich Couscous mit Gemüse, Reis mit Gemüse, irgendwelche Linsen oder Bohneneintöpfe und natürlich Nudeln.

Auf der Straße der Kasbahs fahren wir an den östlichsten Teil, nach Goulmima. Wir besichtigen das zum Teil sehr schön renviete Ksar Goulmima. Es ist ein typisches Lehmksar (Dorf) in dem noch ca. 3000 Menschen leben.

Von Goulmima fahren wir durch Palmenhaine und auch öde Flachlandschaft in die quirlige Wüstenstadt Rissani. In Rissani findet an drei Tagen der Woche ein sehenswerter Markt statt. Der Souk ist täglich offen und einfach genial. Wir sehen Schreiner, Schmiede, Schuhmacher (Rissani ist bekannt für die genagelten Sandalen – die Sohle ist aus alten Autoreifen!), Kesselflicker, Schneider, Metzger, … Für uns aber speziell für die Kinder ist das ein bunter Augenschmaus. In dieser Stadt gibt es einen eigenen Eselparkplatz!

Merzouga, beim Erg Chebbi: Hier bleiben wir drei Tage. Laufen zwei Mal auf die größte Düne (160 Meter soll sie hoch sein), machen eine Radtour zu einem kleinen See (es ist ein Zeitsee, der sich durch die vielen Niederschläge in diesem Winter gebildet hat), unternehmen die obligatorische Kameltour, beobachten den Sternenhimmel, genießen die Landschaft, …

11. bis 14. März – Fahrt von Azrou über Midelt, Rich, Amellago in die Todhra Schlucht

Von Azrou, dem Ort mit den Zedernwäldern im Mittleren Atlas führt die Strecke, über Hochebenen mit weniger Bewuchs nach Midelt, der Bergwerksstadt. Auf dem Weg dorthin passieren wir noch einen Vulkankratersee. In Midelt finden wir einen sehr netten Campingplatz bei der Auberg de Jaffar. Wir fahren mit dem Rad in die 6 km entfernte Stadt. Das war eine schöne Radtour durch kleine Bauerndörfer. Es gab viel zu entdecken und zu sehen. In Midelt kaufe ich einen echten Berberteppich (so wird mir jedenfalls gesagt) für unser Wohnzimmer.

Wir begleiteten auch eine Frau aufs Feld. Sie schneidet Gras für ihre Kuh.

Fotogalerie von  Midelt

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Von Midelt fuhren wir ein Stückchen auf der Hauptroute Richtung Süden. Ab Rich zweigt unsere Route ab nach Südwesten, durch unberührte Hochebenen, kleinste Dörfer und atemberaubende Landschafen. Wir fahren durch enge fruchtbare grüne Flußtäler. Alle Furten konnten wir mit dem Camper durchfahren. Die Straßen sind unverhofft gut. Von Norden her gelangen wir in die fantastische Todhra Schlucht.

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9. und 10. März: Zedernwald in der Nähe von Azrou

Wir verbrachten zwei Tage auf einer großen Lichtung bei den Zedernwälder von Azrou. Auf der Fahrt von Fes nach Azrou kamen wir durch Ifrane, einem kleinen Ort im Mittleren Atlas. Man könnte meinen wir sind in der Schweiz. Der Ort ist eindeutig unmarokkanisch. Es ist ein alpiner Urlaubsort für reiche Städter mit netten Häusern, gedeckt mit roten Ziegeldächern.

Unser Übernachtungsplatz lag einen Spaziergang entfernt von dem bekannten Affenwald. Das war ein Erlebnis für die Kinder. Wir gingen an beiden Tagen hin und fütterten die halbzahmen Affen.

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7. und 8. März: Fes – eine der vier Königsstädte

Die Medina Fes el-Bali ist die größte mittelalterliche islamische Altstadt der Welt, die heute noch bewohnt ist. Wir waren vom Ansturm auf unsere Sinne überwältigt. Enge, verwinkelte Gassen überdachte Souks, Restaurants, Werkstätten, Moscheen, Medersas, die Ledergerbereien, …. überrollen einen mit einer turbulenten Flut von Eindrücken, Gerüchen und Geräuschen. DSC_9661

... springen im Jardin Boujeloud ...

… springen im Jardin Boujeloud …

Nejjarine Brunnen mit tausenden Mosaiksteinen

Nejjarine Brunnen mit tausenden Mosaiksteinen

im Innenhof der Medersa Attarine

im Innenhof der Medersa Attarine

 

am Place as Seffarine - das Hammern der Kesselflicker war schon von weitem zu Hören

am Place as Seffarine – das Hammern der Kesselflicker war schon von weitem zu Hören

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bei den Gerbern

bei den Gerbern

.. was für eine harte Arbeit ...

.. was für eine harte Arbeit …

4. März bis 6. März Chefchaouen im Rifgebirge

Chefchaouen, liegt wunderschön eingebettet im Rifgebirge. Die Medina hat sowohl marokkanische wie auch andalusische Einflüsse. Die meisten Leute sprechen Spanisch, im besonderen die alten Menschen. Auf dem Campingplatz haben wir zwei Familien (von insgesamt drei !!! auf unserer bisherigen Reise), die mit Kindern reisen getroffen. Das war natürlich genial für Loris und Vincent.

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